Sternenhimmel 10./11.2024

Am 10.05.2024 kam es zu einem sehr seltenen Ereignis. Polarlichter bzw. Nordlichter zauberten wunderschöne Farben in den Nachthimmel über Brachwitz.
Ein äußerst kräftiger Sonnensturm machte dieses Naturphänomen möglich und es war unglaublich.
Natürlich waren auch andere Objekte am Sternenhimmel über Brachwitz zu sehen, aber dir Polarlichter waren die Sensation schlecht hin.

März 2024 – der Mond ist zurück

Am Abendhimmel blinzelte der Mond und sogleich brachte ich das eVscope in den Garten. Nach anfänglichen Problemen mit der Ausrichtung, verursacht durch Hochnebelschwaden, konnte man gut die Himmelsobjekte finden und beobachten. Seht selbst.

März 2024 – ein klarer Frühlingshimmel

Am Freitag, den 08.03.2024, zeichneten sich ideale Beobachtungsbedingungen ab.
Deswegen trug ich das eVscope in den Garten, schaltete es an, koppelte es mit Meinem Smartphone und ging zurück in die warme Wohnstube.
Das beste Feature des eVscope ist, dass man bei der Beobachtung des Sternenhimmels nicht frieren muss.
Das erste Objekt war natürlich der Orionnebel. Nach ein paar Sternen und Sternenhaufen, konnte ich ein tolles Bild der Whirlpool-Galaxie M51 machen. Auch der Flammennebel kam gut zur Geltung.

Hoffentlich haben wir noch ein paar klare Abende und Nächte.


Mathias Hoßbach

Januar 2024 – ein Exkurs über den Himmel von Brachwitz

Wir schreiben den 20. Januar 2024. Es ist ein besonderer Tag, denn endlich kommt das Teleskop der Sternwarte Brachwitz wieder zum Einsatz.
Schon am Nachmittag startet die Beobachtung der Sonne und des Mondes, welcher sich schon am Tageshimmel herumtreibt.
Deutlich zu sehen sind die vielen Sonnenflecken , was auf eine erhöhte Aktivität und Auswurf schließen lässt. Der Mond ist erstaunlich gut zu beobachten.

Am Abend wird es schnell kalt, aber zum Glück ohne Dunst und Hochnebel. Ein perfekter Nachthimmel zeigt sich über Brachwitz. Die alten verdächtigen werden aufgesucht. Orionnebel, Flammennebel, eine Vielzahl von Galaxien und Sternen. Auch der Planet Jupiter ist gut zu sehen.

Der Sternenhimmel im April 2023

Der Frühling wartet auf mit neuen Sternbildern und einer Sonnenfinsternis.

Planeten

Merkur bietet die einzige Abendsichtbarkeit in diesem Jahr. Die beste Zeit dafür ist zwischen dem 03. und 13. April. Dann ist er von 20:00 bis 21:00 sichtbar. Am 09. April ist er nur halb beleuchtet.

Stellung von Merkur über dem Westhorizont zu den angegebenen Daten. Die Pfeile geben die Bewegungen von Merkur und Sonne während der letzten halben Stunde an. Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2023

Venus ist der Glanzpunkt am Abendhimmel. Am 10. April ist die Venus südlich der Plejaden zu finden und am 20. April in der Nähe von Aldebaran.

Mars zeigt sich hoch am Westhimmel.

Saturn wird ab der Monatsmitte am Morgen sichtbar. Jupiter wird am 11. von der Sonne eingeholt und bleibt somit am Taghimmel. Uranus ist am Westhimmel erkennbar, jedoch nur mit lichtstarker Technik.Neptun bleibt in den strahlen der Sonne verborgen.

Sternschnuppen

Die Lyriden bringen ab dem 16. April Sternschnuppen hervor. Das Maximum wird am 23. April erwartet. Der Radiant, also die Region, woher die Sternschnuppen zu kommen scheinen, liegt zum Maximum rund 7° südlich von Wega (Hauptstern der Leier) hoch am Himmel. Dir Lyriden sind schnelle Objekte mit einer mittleren Eintrittsgeschwindigkeit von rund 49km/s. Sie stammen vom Kometen C/1861 G1.

Das Frühlingsdreieck

Die Sterne Arktur, Spica und Regulus bilden das Frühlingsdreieck. Das Sternbild Löwe kündigt den Frühling an. Die Grundlinie des Löwen bilden die Sterne Regulus und Denebola. Regulus ist der hellste Stern im Löwe und Regulus bedeutet „kleiner König“. Folgt man dem Bogenschlag der Deichsel des Großen Wagens so trifft man auf den hellen, orangeroten Arktur. Artur bedeutet Bärenhüter. Folgt man dem Bogenschlag weiter landet man zwangsläufig bei Spica, dem Hauptstern des Sternbildes Jungfrau.

Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2023

Beobachtungsobjekte für den April 2023

  1. Frühlingsdreieck mit Regulus, Pica und Arktur
  2. Das Sternzeichen Löwe
  3. Merkur
  4. Lyriden

Habt ihr Ideen oder Wünsche? Dann schreibt mir.

*sollte ein Fehler angezeigt werden – keine Sorge, die Nachricht kommt trotzdem an

    Der Sternenhimmel im März 2023 – ein Rückblick

    Zu Monatsbeginn war am Abend die Venus und der Jupiter direkt nebeneinander am Himmel zu sehen. Ein außergewöhnlicher Anblick wie ich meine.

    Aber zurück zur Technik. Als erstes musste ich den Staub vom Teleskop pusten und dann natürlich ersteinmal an einem passenden Stern wieder nachstellen. Aber dann waren die Ergebnisse wie immer verblüffend schön.

    Ein letztes Mal konnte ich den Orionnebel bewundern. Weil es die letzte Chance war, fuhr ich gleich alle Sterne des Orion ab. Betelgeuze, Bellatrix, Rigel, Saiph, Alnita, Alnilam und Mintaka sind die Sterne. Natürlich war der Nebel das Highlight.

    Der Mars konnte gut gefunden werden und kam schön rot daher.

    Zu guter letzt noch der Mond und der verschwindende Komet C/2022 E3 (ZTF).

    Der Sternenhimmel im März 2023

    Der Winter verabschiedet sich langsam. Der März ist der erste Frühlingsmonat und das macht sich auch am Himmel bemerkbar.

    Die Tage werden länger und am 20. März um 22:24 ist Frühlingsanfang. Der Frühlingsanfang ist so definiert, dass zu diesem Zeitpunkt die Sonne den Himmelsäquator durchläuft und um 22:24 Uhr am 20. März ist die Sonne mit ihrem Mittelpunkt genau über dem Himmelsäquator. Dieser Tag ist dann genau so lang wie die Nacht und zwar genau 12 Stunden.

    Quelle: YouTube Physikalischer Verein – Das Astronomische Jahr 2023

    Die Natur und viele Menschen freuen sich über die längeren Tag und die steigenden Temperaturen. Aber der Hobbyastronom sieht seine mächtigen Wintersternenbilder, wie den Orion, verschwinden und tut sich schwer mit den kürzeren Beobachtungsnächten. Hinzu kommt am 26. März noch die Umstellung auf die Sommerzeit, was dazu führt, dass der Beobachtungsstart immer später wird.

    Planeten

    Venus wird immer präsenter am Abendhimmel. Venus und Jupiter treffen am 02. März aufeinander. Die Venus wir immer auffälliger am Abendhimmel.

    Der Mars verliert seine Dominanz am Nachthimmel und wird bis Ende März fast eine Größenklasse lichtschwächer.

    Der Kleinplanet Ceres kommt in Opposition zur Sonne und wird schon mit einem Fernglas beobachtbar. Zu finden ist Ceres im Sternenbild Haar der Bernike.

    Sternbilder

    Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 27.02.2023 Seite 22

    Orion als Wintersternbild verabschiedet sich und das Frühlingssternbild Löwe tritt in Erscheinung. Der Krebs steht hoch im Süden. Der Große Wagen steht hoch am Sternenhimmel. Seine Deichsel zeigt auf Arktur, den orangeroten Hauptstern des Bootes. Das Himmels-W, welches Zirkumpolar ist, steht tief im Nordwesten. 

    Das Sternbild Rabe setzt sich zwar aus lichtschwachen Sternen der Klasse 3 und schwächer zusammen, doch ist dieses Viereck leicht am Nachthimmel zu finden. Südwestlich von Spica im Sternbild Jungfrau kann man den Raben erspähen.

    Quelle: Kosmos Himmelsjahr 2023

    Beobachtungsliste für März 2023

    Dazu werde ich Beobachtungen durchführen und die Ergebnisse hier präsentieren.

    • Orion – ein letztes Bild
    • Ceres
    • Sternbild Rabe
    • Himmels-W
    • Venus
    • Jupiter
    • Mars

    Viel Spaß beim Sternegucken.

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      Komet C/2022 E3 (ZTF) über Brachwitz

      Seit langem kann man wieder einen Komet über Brachwitz sehen. Mit bloßem Auge ist er als verschwommener Fleck zu erkennen – eher unauffällig und leicht zu übersehen.

      Das eVscope macht ihn sichtbar und es ist schon beeindruckend auf einen Kometen zu blicken, welcher das letzte Mal vor rund 50000 Jahren zu sehen war. Ob der Urmensch oder der Neandertaler ihn damals wahrgenommen hat? Und wie sieht die Erde aus, wenn er in 50000 Jahren wieder zu sehen ist? Fragen, die einen aufwühlen und nicht in Ruhe lassen.

      Auf alle Fälle faszinierend.

      Der Sternenhimmel über Brachwitz im Juni 2022

      Es ist wieder viel zu viel Zeit vergangen, seit dem ich das eVscope auf den Nachthimmel über Brachwitz gerichtet habe. Warum? Keine Ahnung. Auf alle Fälle unnötig lange.

      Nachdem ich schon am Nachmittag kurz die Software aktualisiert und ein neues Dunkelbild aufgenommen habe (alles vollautomatische Funktionen innerhalb der App), konnte ich in wenigen Minuten mir den ersten Kugelsternhaufen ansehen. Einfach und überzeugend. Warum mache ich das nicht öfters. Das wird sich jetzt ändern.

      Sehr die Ergebnisse von 30 Minuten stöbern im Sternbild Herkules.